Haarausfall bei Frauen

Männer leiden zwar wesentlich häufiger unter Haarausfall, Frauen jedoch leiden oft viel stärker unter dem Ausfall von Haaren. Gesundes und fülliges Haar ist natürlich ein Zeichen von Attraktivität. Daher ist der Leidensdruck bei Haarausfall bei Frauen natürlich auch entsprechend hoch. Generell aber gilt: Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Von einem krankhaften Haarausfall spricht man erst, wenn pro Tag mehr als 100 Haare verloren gehen, bzw. ausfallen.

Der Haarausfall bei Frauen kann unterschiedliche Gründe haben: Zum einen kann ein erblich bedingter Grund vorliegen; zum anderen aber tritt Haarausfall bei Frauen auch oft ein, wenn diese schwanger oder in den Wechseljahren sind, oder auch während einer Pillenpause. In diesen Zeiten verändert sich der Hormonhaushalt enorm und kann zu einer relativen Überproduktion von männlichen Hormonen führen.

Ursachen des Haarausfall bei Frauen

  • erblich bedingte Faktoren
  • Verzerrung des hormonellen Gleichgewichts
  • Sinkender Östrogenspiegel in den Wechseljahren
  • Hormonumstellungen nach z.B. Geburt, oder Absetzen der Pille oder währen der Wechseljahre
  • Schwere Infektionen oder Vergiftungen
  • Spezielle Stoffwechselerkrankungen
  • Stress, Ernährungsdefizite durch einseitige Ernährung
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten

Um den Haarausfall bei Frauen richtig zu behandeln, sollte die eigentliche Ursache des Haarausfalls determiniert werden. Hierzu sollte ein Frauenarzt oder der Allgemeinarzt aufgesucht werden.

Was tun bei Haarausfall?

Wichtig ist vor allem: Es gibt bei Frauen Zeiten in denen ein erhöhter Haarwechsel stattfindet. Daher kommt es temporär auch dazu, dass mehr Haare ausfallen. Dies hat allerdings nichts mit einem dauerhaften Haarverlust zu tun. Zur Unterstützung des Haarwachstums in Zeiten erhöhten Haarwechsels sind in der Apotheke rezeptfreie Mittel gegen Haarausfall erhältlich, welche die Haare mit notwendigen Nährstoffen versorgt.

Fallen die Haare jedoch über einen längeren Zeitraum oder in einer übergroßen Menge aus, sollte fachmännischer Rat eingeholt werden. Für diesen Fall bieten Haarpraxen spezielle Haarsprechstunden an. Darüber hinaus können Dermatologen oder Ärzte Hilfestellungen bieten. Insbesondere bei der diagnostischen Abklärung über die Ursache des Haarausfalls. Ist diese erstmal bekannt, können gezielt Maßnahmen zur Bekämpfung eingesetzt werden.